VERMÖGENSSTRUKTURIERUNG SCHWEIZ

Aufgebaut hast du es. Geordnet ist es damit noch nicht.

Über zwanzig Jahre entstehen eine Betriebsgesellschaft, zwei Beteiligungen, eine Liegenschaft, vielleicht ein Depot im Ausland. Jedes Stück für sich ist erklärbar. Zusammen ergibt es eine Struktur, die niemand geplant hat und die im Ernstfall von Menschen entwirrt werden muss, die dich nicht fragen können.

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Warum es hakt

Das Problem ist selten das Vermögen. Es sind die Übergänge.

Verkauf, Tod, Scheidung, Wegzug, Eintritt der nächsten Generation: an diesen Punkten zeigt sich, ob eine Struktur trägt. Und dort tauchen die Fragen auf, die vorher niemand gestellt hat. Wem gehören die Anteile wirklich. Gibt es eine Regelung für den Fall, dass ein Gesellschafter ausfällt. Was gilt erbrechtlich, wenn der Erblasser in der Schweiz wohnt, die Kinder in Deutschland leben und eine Immobilie in Frankreich liegt.

Der häufigste Fehler ist nicht die falsche Struktur, sondern gar keine. Der zweithäufigste: eine Struktur, die vor fünfzehn Jahren für eine Familiensituation gebaut wurde, die es so nicht mehr gibt.

HOLDING UND BETEILIGUNGEN

Eine Holding ist ein Werkzeug, kein Statussymbol.

Sie trennt Betriebsrisiko von Vermögen, bündelt Beteiligungen und macht den Verkauf einer einzelnen Tochtergesellschaft sauber abbildbar. Sie bringt aber auch Pflichten mit: eigene Buchhaltung, eigene Organe, eigene Generalversammlung, und sie muss über Substanz verfügen, sonst wird sie im Ausland nicht anerkannt.

Ob sich das für dich rechnet, hängt an deiner Ausgangslage. Wir rechnen die Varianten durch und holen für die steuerliche Beurteilung den Treuhänder oder Steuerberater dazu. Steuerliche Auskünfte erteilen wir nicht selbst, und von Modellen, deren einziger Zweck eine Steuerersparnis ist, raten wir ab.

FAMILIE UND NACHFOLGE

Die Übergabe scheitert öfter an Rollen als an Zahlen.

Wer führt ab wann. Wer erbt Anteile, ohne im Betrieb zu arbeiten. Wovon lebt die abgebende Generation. Wie werden Geschwister gleich behandelt, wenn nur eines von ihnen das Unternehmen übernimmt. Diese Fragen sind unangenehm und lassen sich fünf Jahre vor sich herschieben. Danach wird es teurer, nicht einfacher.

Das Schweizer Erbrecht ist seit der Revision flexibler geworden, die verfügbare Quote ist grösser als früher. Das hilft aber nur, wenn jemand sie nutzt. Wir strukturieren die Übergabe, moderieren die Gespräche in der Familie und stimmen Aktionärbindungsvertrag, Ehevertrag und letztwillige Verfügung aufeinander ab. Verfasst werden diese Dokumente von Anwälten oder dem Notariat.

INTERNATIONAL

Zwei Wohnsitze, zwei Rechtsordnungen, eine Familie.

Sobald Personen oder Vermögenswerte über Grenzen verteilt sind, entscheidet sich vieles daran, welches Recht überhaupt anwendbar ist. Zwischen der Schweiz und der EU laufen die Regeln zum anwendbaren Erbrecht nicht deckungsgleich, und eine Rechtswahl im Testament kann darüber bestimmen, was am Ende gilt. Bei Immobilien in der Schweiz kommen für Personen im Ausland zusätzlich Bewilligungsfragen dazu.

Wir bringen die Beteiligten aus beiden Ländern an einen Tisch, bevor jeder für sich eine Lösung baut, die zur anderen nicht passt. Das ist der Teil unserer Arbeit, den man von aussen am wenigsten sieht und der am meisten spart.

Wer dich begleitet

Delal Iscan-Stamate

Unternehmerfamilie, ab dem sechsten Lebensjahr im Betrieb. Stationen bei einer Big-Four-Gesellschaft und einer Wirtschaftskanzlei, im Stuttgarter Notariat und in einer Münchner Kanzlei. Nebenberufliches Rechtsstudium an einer eidgenössisch akkreditierten universitären Institution. Verwaltungsrätin und Head of Legal zweier IT-Unternehmen, eigene Gesellschaft in Katar.

Aus dem Notariat kenne ich die Seite, auf der beurkundet wird, und aus der Unternehmerfamilie die Seite, auf der entschieden wird. Ich bin Expertin für internationale Expansion und Strukturierung, keine Anwältin. Recht und Steuern verantworten unsere Partner, wir halten das Verfahren zusammen.

Büro an der Bahnhofstrasse in Zürich, in einem über 140 Jahre alten Gebäude gegenüber der Nationalbank.

Delal Iscan-Stamate, D.I.S. Advisory, Zürich
Nächster Schritt

Ein Blatt Papier reicht für den Anfang.

Skizziere, was es gibt und wem es gehört. Wir sagen dir im Analyse-Gespräch, wo die offenen Stellen sind und welche davon Eile hat.

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