Afrika: ein Kontinent, den man nicht als Ganzes betritt.
Afrika ist kein Markt, sondern eine Vielzahl von Rechtsordnungen, Währungen, Sprachen und Geschäftskulturen. Wer «nach Afrika» expandieren will, hat noch keine Entscheidung getroffen. Die Entscheidung beginnt mit einem Land, einem Kunden und einer Frage: Wer bezahlt dort deine Rechnungen, in welcher Währung, und wie kommt das Geld zu dir.
Analyse-Gespräch buchenNicht der Markteintritt ist das Problem, sondern der Geldfluss.
In vielen Ländern des Kontinents ist der Kapitalverkehr geregelt: Wie Kapital eingebracht wird, wie Gewinne oder Darlehen zurückfliessen, welche Nachweise die Zentralbank sehen will. Wer das erst prüft, wenn das erste Projekt läuft, hat Mittel im Land, die er nicht bewegen kann.
Dazu kommen Sprache und Form. Urkunden, Registerauszüge und Verträge laufen je nach Land auf Französisch, Arabisch, Englisch oder Portugiesisch, meist mit Beglaubigung und Legalisation. Das kostet Zeit, die in keinem Projektplan steht.
Casablanca ist unser Anlaufpunkt auf dem Kontinent.
Marokko verbindet europäische Erwartungen an Infrastruktur, Banken und Verwaltung mit tatsächlichem Zugang nach West- und Nordafrika, zwei Flugstunden von Europa entfernt. SARL und SA sind die gängigen Gesellschaftsformen. Das Statut der Casablanca Finance City richtet sich an Gesellschaften, die von Marokko aus regional tätig sind, nicht an solche, die den marokkanischen Binnenmarkt bedienen wollen. Diese Unterscheidung entscheidet, welche Struktur richtig ist.

Was wir ausserhalb Marokkos tun und was nicht.
Wir geben nicht vor, in jedem afrikanischen Land verwurzelt zu sein. Für ausgewählte weitere Märkte arbeiten wir mit lokalen Spezialisten, die wir vorher geprüft haben, und übernehmen selbst die Koordination, die Verträge zwischen den Beteiligten und die Sicht auf das gesamte Vorhaben. Wenn wir für ein Land niemanden haben, dem wir vertrauen, sagen wir das, statt jemanden zu suchen.
Der Weg des Geldes gehört an den Anfang der Planung.
Bevor eine Gesellschaft gegründet wird, klären wir, wie Kapital ins Land kommt, wie es registriert wird und unter welchen Voraussetzungen es das Land wieder verlassen kann. Das ist unspektakulär und es ist der Punkt, an dem afrikanische Vorhaben am häufigsten hängen bleiben.
Wer vor Ort für dich handelt, ist keine Nebenfrage.
Vollmachten, Zeichnungsberechtigungen, Geschäftsführung: In Märkten mit langen Wegen entscheidet die Frage, wer unterschreiben darf, über Tempo und über Risiko. Wir regeln das schriftlich, bevor jemand in ein Flugzeug steigt, und richten die Berichtswege so ein, dass du auch aus der Ferne siehst, was passiert.
Für Unternehmen mit regionalem Geschäft in West- und Nordafrika. Für Anbieter in Infrastruktur, Energie, Landwirtschaft, Logistik und Technologie, die den Aufbau über Jahre denken. Für Gruppen, die eine Basis ausserhalb Europas suchen und dafür Menschen vor Ort einsetzen.
Als reine Holdingstruktur ohne Bezug zum Kontinent. Für Vorhaben, die keine französisch- oder arabischsprachige Verwaltung tragen wollen. Und für Erwartungen an kurze Wege: Verfahren dauern hier länger, und daran ändert auch die beste Vorbereitung nur einen Teil.
Nenn uns das Land und den Kunden.
Daraus ergibt sich fast alles Weitere: Rechtsform, Struktur, Bank, Kapitalweg. Im ersten Gespräch ordnen wir dein Vorhaben ein und sagen offen, ob wir die Richtigen dafür sind.
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